Eine-Welt-Gruppe

In der Pfarrei St. Josef Saarbrücken gibt es seit einigen Jahren die "Eine-Welt-Gruppe", die die Anliegen, die Sorgen und Nöte der Menschen in den ärmeren Ländern dieser Erde in den Blick nehmen will.

Dabei wird sowohl inhaltlich (in Gottesdiensten), organisatorisch (mit verschiedenen Aktionen) und auch finanziell einiges bewegt.


Inhaltlich werden zu den großen Spendenaktionen Misereor, Missio und Adveniat diese Sonntagsgottesdienste thematisch gestaltet.
In der Fastenzeit wird ein "Solidaritätsessen" dazu organisiert.
Auch auf Stellwänden in den Kirchen wird immer wieder aktuell über die Arbeit informiert.

In der Gruppe arbeiten mit: 

Marion Bexten, Ursula Hermkes, Winfried Rehne (Leitung), Marlies Schaelen, Bernd Schikofsky und Martina Zierold.

Bei der Vielzahl der Aufgaben sind wir für jede weitere Unterstützung dankbar.
Herzliche Einladung zur Mitarbeit, denn die Solidarität mit den Ärmsten der Welt darf nicht vergessen werden!


Kontakt

Bei Fragen, Anregungen oder Interesse an der Mitarbeit wenden Sie sich bitte an:

Winfried Rehne
Eine-Welt-Gruppe

E-Mail schreiben
 


Das Waisenhaus in Kimumu

Seit 2019 unterstützt die Eine Welt-Gruppe die Arbeit der Sisters of the Adoration of th Blessed Sacrament in Kenia. Sie betreuen unter anderem ein Waisenhaus in Kimumu bei Eldoret/Westkenia.

Für die Kinder, die in diesem Haus leben, bauen die Schwestern zur Zeit eine eigene Nursery School (Kindergarten) und Primary school (Grundschule). Für diese Projekte sammelt die Eine Welt-Gruppe Spenden. Spenden können unter dem Verwendungszweck Spende "Waisenhaus Kimumu “ auf das Konto der Pfarrei St. Josef eingezahlt werden. Die Spende wird an die Schwestern weitergeleitet. Die Bankverbindung erhalten Sie im Pfarrbüro.

Die Priorin der Provinz der Gemeinschaft in Ostafrika schreibt zu dem Projekt im Herbst 2019 Folgendes:

Projekt-Empfehlung

Titel: Unterstützung zur Fertigstellung der Grundschule für Waisenkinder und sich selbst überlassene Kinder und andere Kinder aus der Umgebung


Projektumgebung:

Dorf: Buhuyi, Stadt: Butula, Region: Busia, Land: Kenia


Projekt-Ausschreibung der Organisation

Die Sisters of the Adoration of the blessed sacrament (SABS)

Wir sind als Missionare aus Indien seit 1994 in Ostafrika. Unser Motto ist Liebe, (eucharistisches) Opfer und Dienst. In der Regel arbeiten wir im ländlichen Raum bei den Armen und Bedürftigen.

- Wie unterrichten an Grund- und weiterführenden Schulen und in Universitäten

- Wir bieten durch unsere medizinischen Versorgungszentren und Krankenhäuser Krankenpflege und ärztliche Behandlung an

- Wir pflegen Waisenkinder mit HIV/Aids. Wir kümmern uns um 106 stationär in unserer Einrichtung und 2500 in den Slums. Wir versorgen sie durch unser gemeinschaftsbasiertes Projekt.

- Wir pflegen körperlich behinderte Kinder in kleinen Wohnhäusern

- Wir betreiben Familienfürsorge und fördern Frauen-Fürsorge Projekte

- Wir betreiben pastorale Projekte in den Kirchengemeinden und sind eingebunden in Projekte zur Förderung der Zivilgemeinden

Unsere Arbeit ist somit vielseitig durch unsere Beziehung zu den Menschen in Familien und anderen Gruppen. Wir versuchen eine positiven Lebensaussicht für die Armen und die Bedürftigen zu fördern. Wir hoffen, dass unsere Gegenwart einen Unterschied in den Gebieten, in den wir arbeiten macht.


Sozial-Ökonomische Aspekte

Die meisten Leute leben von der Landwirtschaft und unter dem wirtschaftlichen Durchschnitt oder gerade im Durchschnitt. Der Mangel an modernen Bewässerungssystemen hat einen negativen Einfluss auf die Landwirtschaft. Die meisten Leute sind auf Regenwasser angewiesen. Der niedrige Marktwert landwirtschaftlich erzeugter Produkte haben ebenfalls einen Einfluss auf das Leben der Menschen in der Gegend. Politische Instabilität im Land, schlechte Verteilung des Wohlstandes beeinflussen die Menschen. Die Kinder sind sich selbst überlassen und viele sind Waise oder krank.


Klima-Bedingungen

Es gibt eine kurze und eine lange Regenzeit. Sechs Monate im Jahr ist warm. Wenn es regnet ist es einige Monate lang kühl und der Boden weicht auf.


Die Probleme

Die Kinder im Holy Family Children`s Home haben keine eigene Schule. Es ist eine Herausforderung sie zu den kommunalen Schulen zu senden. Auf unsere Anfrage hat der Bischof un s 8 Ha Land an einem Platz weit entfernt von dem Waisenhaus zur Verfügung gestellt, um dort eine Schule (mit Kindergarten, Grund- und weiterführenden Schule) zu bauen. Wir haben mit dem Bau begonnen, aber uns fehlt es an finanziellen Mitteln.

Anfangs hat uns unsere Kongregation von Indien aus unterstützt. Doch durch die Flutkatastrophe in Kerala sind sie dazu nicht mehr in der Lage. Daher suchen wir nach anderer finanzieller Unterstützung.


Ziele des Projektes

Gute Erziehung der Kinder

Den Kinder Liebe, Sorge und Schutz zu gewähren

Den Kindern Hoffnung, Frieden und Freude zu geben

Soziale und persönliche Entwicklung durch Erziehung und über die Kinder auch für die Familien

Aufmerksamkeit für ihre Rolle in der Familie und der Gesellschaft


Erläuterung des Projektes

Uns wurden 8 HA Land vom Bischof von Bungoma in Buhuyi Dorf, Butula Stadt, Busia Region in Kenia gestiftet unter der Voraussetzung dort ein einen Kindergarten, eine Grundschule und eine weiterführende Schule mit Mädcheninternat zu bauen. Wir sollen auch auf dem Gelände einen Konvent für die Schwestern bauen. Die Schule ist auch gedacht für unsere Waisenkinder und ausgesetzten Kinder des Holy Family Children`s Home, wo wir 45 Kinder unterschiedlichen Alters haben, von 1-5 Jahre alten Kleinkinder und Schulkindern von 5-7 Jahren.

Für uns ist es schwer die Schulgebühr zu bezahlen, wenn die Zahl der Kinder steigt.

Auch träumen wir davon, dass die Kinder einen guten Abschluss erhalten und studieren können, schließlich eine gute Arbeitsstelle finden und künftig ein gutes Leben haben werden.


Erste Phase: Bau des Convents, des Kindergartens und der Grundschule

Zweite Phase: Bau der weiterführenden Schule mit Mädcheninternat

Das verbleibende Land wird bebaut um die Ausgaben für Lebensmittel geringer zu halten. Die Grundnahrungsmittel der Menschen hier sind Mais, Bohnen, Gemüse und Fleisch.


Im April haben wir mit dem Bau begonnen, als wir die Möglichkeit hatten, Hilfe von unserer Congregation in Kerala/Indien zu bekommen.

Aber wegen der Naturkatrastrophe (Überschwemmung in Kerala/Indien) können wir uns zur Zeit nicht auf Hilfe von dort verlassen.


Daher suchen wir nach anderen finanziellen Hilfen um den Bau fertig zu stellen.


Bereits fertiggestellt:

1. Bau des Konventes

- Fundament - Mauern einschließlich Ringanker (Traufe) - Hölzerner Dachstuhl


2. Kindergarten

- Fundamente - Mauern bis zur Traufe


3. Grundschule

Steinwände bis zum Bodenniveau

Verfüllung mit Boden und Betonierung, um das Fundament fertigzustellen


Noch ausstehende Arbeiten
- Verfüllung und Betonierung des Fundaments

- Steinmauern und Innenverputz

- Bodeneinbau, Dachbau

- Elektro- und (Ab-)Wasserinstallation

- Malerarbeiten

- Wassertank für Regenwasser und Überkopftanks für Stadtwasser

- Toilettenanlage und Schmutzwassertank


Der Bau der Grundschule steht derzeit aus.

Wir bitten Sie dieses Projekt freundlich zu akzeptieren und uns zu helfen.

Wir schätzen jede Hilfe, die uns zur Verfügung gestellt wird.

Wir hoffen, dass Sie unseren Kampf verstehen.

Möge Gott Sie segnen.

Hochachtungsvoll

Dr. Sr. Joyce Maria SABS, Provinz-Oberin